Anfang des Jahres habe ich mich an an einem Blog versucht in dem ich geschrieben habe wie ich mein Galaxytab bekam. Es gibt nicht viel was uninteressanter ist als zu lesen wie jemand auf seid Päckchen von der Post wartet. Ich denke ich habe diesen Blog zu recht über den Jordan geschickt.

Nun zum Galaxytab welches die letzten Wochen eher ein Schattendasein fristete. Es strahlte nur das Internet welches es über HSDPA bekam weiter in meinen Laptop. „Nur” ist leicht gesagt, ohne die Kiste hätte ich kein Internet.
Jetzt habe ich mich dann doch mal an die Hausaufgaben von Technische Mechanik gesetzt und gemerkt, dass ich gar nicht mal so sattelfest in Sachen Potenzen bin. Einerseits zum Verständnis und andererseits zur Probe, suchte ich meinen Taschenrechner der auch Ergebnisse wie √2 auspuckt. Es gibt dummerweise nahezu unendlich Verstecke für so ein Mistding in einem  Zimmer mit 13 m².

Verzweifelt wie ich war, fing ich an mich im Android Market umzusehen. Anfang des Jahres habe ich mich schon mal auf die Suche gemacht und entweder nur trivial Taschenrechner gefunden oder irgendwelche emulierten, legendären Taschenrechner aus einer Zeit wo der Besitz eines solchen Gerätes was besonders war (in zehn Jahren gibt es dann den iPhone-emulator). Dann gibt es noch eine dritte Kategorie, nämlich die Rechner die „alles” können aber meist kompliziert sind. Ein “wissenschaftlicher” Rechner MUSS kompliziert sein, sonst ist er nicht wissenschaftlich. Ein wissenschaftlicher Rechner ist Mathlab. Ich habe mir du App nur deswegen installiert weil ich auf die Ähnlichkeit mit Matlab reingefallen bin.

Der Reinfall hat sich gelohnt.
Diese Software ist so klein, so leistungsfähig, spuckt so viele Infos aus und ist so kinderleicht zu bedienen, das es eine Freude ist sie zu bedienen. Hier wird einfach auf die Unzulänglichkeiten von irgendwelchen Taschenrechnern gepfiffen und eine Software für ein Touchscreen bereit gestellt.

    

Es gibt wie auf den Bildern zu sehen drei Modi.
Im Taschenrechner-Modus kann man eine Rechnung im oberen Feld eingeben, und im riesengroßen Ergebnisfeld wird dann die Formel und das Ergebnis in hübsch gezeigt.
Dann gibt es einen grafischen sowie einen tabellarischen Modus, der Funktionen anzeigt, bei beiden kann man rein- und rauszoomen und somit genauere Ergebnisse ablesen.

Im Taschenrechner Modus kann man einer der Bugs sehen, es werden irgendwelche Klammern eingefügt, die ich nicht nachvollziehen kann, es könnte aber auch ein Syntaxfehler meinerseits sein. Was wesentlich ärgerlicher ist, ist dass das editieren innerhalb oberen Zeile zum Absturz führt. Man beachte aber, dass es sich hier um Beta Software handelt, die Fehler muss man selbstverständlich ausmerzen und bei weiteren Versionen darauf verzichten diese unnötig aufzublasen.

Link zu Mathlab im Android Market
Link zu Mathlab auf Facebook

 

Einer meiner Pflicht-Module während meines Studiums ist das “Einführungsprojekt Maschinenbau und Elektrotechnik”. Aus verschiedenen Projekten habe ich mich in das eingeschrieben welches einen fahrenden Bierkasten bauen soll. Unser Grüppchen hat einen Akkuschrauber in die Hände gedrückt bekommen, den ein oder anderen Termin und der Rest ist unserer Kreativität überlassen, und genau das macht das Projekt  dann doch interessant. Ansonsten ist ein fahrender Bierkasten ist in etwa genau so witzig, wie die Tatsache, dass in Analog das Wörtchen Anal steht.

Einer der Ideen die mir vorschwebt braucht recht genaue Maße des Bierkastens und der Flaschen, da die Technik komplett im Kasten verschwinden soll. Auf der Suche nach den Maßen war das erste Google Ergebnis für “Durchmesser Bierflasche” ein Blog der einen mit BDSM und Muschis konfrontiert. Wahrscheinlich ist das Ergebnis dem Wort “Durchmesser” geschuldet, welches wohl im allgemeinen (heimlichen) Interesse öfter für Anatomie benutzt wird, als für die Abmessungen einer Bierflasche.
Durchmesser höhöhö.

Die Blogerin füttert einen mit viel Expliziter Lyrik und einer großen Portion Humor ohne primitiv zu sein.
Anscheinend sind die Leser des Blogs die die Autorin via Email als Schlampe bezeichnen nicht dieser Meinung. Die Bloggerin regt sich darüber amüsiert auf. Leider ist der Blog seit mehr als einem Jahr nicht mehr aktualisiert worden, was ihn nicht weniger lesenswert macht.

Insubordinantes Denken

 

Was wird hier vielleicht stehen?

Fast alles, ich schneide sehr viel an mit meinen Hobbys und Interessen.
Alles aber nichts richtig, genau so wie ich es als gelernter Mechatroniker immer wieder an den Kopf geworfen bekomme.
Nun stupidiere ich Maschinenbau in Cottbus. Also wird hier auch einiges übers Studium stehen, aber dann auch absurde Gedanken wie die Frage ob ein gedrucktes Buch mit einer Endlichen Zahl an Symbolen analog oder eben digital ist. Dies ist ab und zu meine Art von Humor.
Ohje ich plane soviel, mal schauen was daraus wird.

Wahrscheinlich wird der Blog eher dazu dienen, das was in meinem Kopf rumschwirrt, in geordnete Bahnen zu bringen, ist nämlich ein fieser Flipperautomat dort oben.

ding, ding, ding

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